Veröffentlicht am 20.04.2024
Die GK1… Tja, was für eine Waffe! Auf YouTube gibt es bereits unzählige Videos dazu. Aber: Vorsicht… Es gibt auch sehr viele Fehlinformationen. Der wichtigste Tipp, den du als Besitzer beherzigen solltest: Lies die Bedienungsanleitung wirklich sehr sorgfältig durch. Und ja, ich spreche aus Erfahrung. ![]()
Begehen Sie nicht den klassischen Fehler, sofort alles auf maximale Leistung einzustellen, die schwersten oder leichtestenslugs und dann loszuschießen. Dann werden Sie mit Sicherheit auf ein Problem stoßen. Wenn es zu einem Ladehemmung oder einem Airdump kommt, ist eines sicher:
Deine Power-Einstellung/Munitionsauswahl ist nicht optimal. Korrigiere das!
Noch ein paar Anmerkungen:
Ist er reguliert? Ja und nein, oder nein und ja. Nein: Es ist kein pneumatischer Regler eingebaut. Ja, man kann die Geschwindigkeiten mithilfe der Leistungsschraube einstellen und so regulieren. Damit lässt sich sogar eine recht schöne Glockenkurve erzielen. Dazu benötigt man natürlich einen zuverlässigen Chronometer.
Bei der Verwendung von Pellets empfehlen wir eine Anfangseinstellung von 1,25 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn ausgehend von der geschlossenen Position. Drücken Sie die Pellets mit dem Daumen in das Magazin, bis der Rand der Hülse bündig mit dem Magazin abschließt. Verwenden Sie zum Eindrücken besser keinen Kugelschreiber o. Ä. – sonst drücken Sie das Pellet zu weit hinein, wodurch es im Magazin verrutschen kann. Sie haben das Pellet dann zu klein „dimensioniert“.
Achte bei slugs genau auf den Sitz im Magazin. Für Huben benötigst du eine Übergröße. Wenn die Hülse einfach so ins Magazin fällt, ist der Sitz viel zu locker. Sie muss fest sitzen. Auch hier gilt wieder: Die Rückseite muss bündig sein und am besten mit etwas Widerstand ins Magazin gleiten. Powerstand: Ab 1,25 Umdrehungen und jeweils um 1/4 Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn verstellen. Nicht sofort auf das Maximum (das sind nur etwa 3 volle Umdrehungen). Steigern Sie die Einstellung langsam, bis Sie eine optimale Einstellung erreicht haben.
Lass den Druck niemals unter 120 bar sinken! Das Manometer ist gut sichtbar angebracht: Behalte es zu Beginn genau im Auge, bis du mehr Erfahrung hast. Dann weißt du, wie viele Schüsse du mit einer Füllung machen kannst.
Die GK1 darf bis zu 350 bar befüllt werden. Nun ist es aber so, dass die meisten Leute eine 300-bar-Flasche haben. Mit der Pumpe kann man bis auf 350 bar nachfüllen. Das ist ziemlich anstrengend, und man muss die Pumpe zwischendurch abkühlen lassen. Neben einer guten Kondition muss man auch die Technik beherrschen.
Ist es denn schlimm, wenn man mit weniger Druck schießt? Nein, überhaupt nicht. Man hat etwas weniger Spitzenleistung und eine etwas geringere Schusszahl. Aber: Das ist keine Katastrophe. Allerdings: Achte darauf, dass der Druck während des Schießspaßes nicht unter 120 bar fällt.
Wenn es zu einem Airdump kommt, ist das noch kein Grund zur Sorge. Wenn du den Sicherheitshebel nicht mehr betätigen kannst, musst du die Waffe zurücksetzen. Lies in der Bedienungsanleitung nach, wie du dabei vorgehen musst. Sei aber immer vorsichtig und achte darauf, dass deine Pistole in eine sichere Richtung zeigt, wenn du sie befüllst!

