11.01.2025 Huben GK1 Micro Karabiner-Test

Veröffentlicht am 08.02.2025

Es war wieder höchste Zeit dafür! Junior und Senior machten sich auf den Weg zum Schießstand unseres Vereins.

Am Tag zuvor habe ich natürlich alles vorbereitet. Endlich mal kein Schleppen von langen Hosen und großen Flaschen.

 

Einfach die GK1 6,35 mm mit Klappschaft und einem neuen Zielfernrohr mit 3-facher Vergrößerung. Die mussten wir selbst kurz begutachten. Alles, was wir verkaufen, muss natürlich von uns selbst getestet worden sein, darauf legen wir großen Wert! Natürlich hatten wir auch eine Schusswaffe dabei, denn: Wir hatten ja ohnehin vor, auf dem Pistolenschießstand zu schießen. Die Manurhin .38 Match durfte mit ein paar Wadcutter-Geschossen und einigen PlusP-Nachladepatronen mitkommen.

 

Als wir dort ankamen: Hey, ziemlich ruhig. Da wird die niedrige Temperatur sicher eine Rolle gespielt haben. Seit der Energiekrise werden die Bunker nicht mehr beheizt. Das heißt: Innerhalb von 15 Minuten hängt dir ein Rotzfaden an der Nase und das angenehme Gefühl im Abzugsfinger ist weg. Aber: Auf dem Platz hat man schön viel Platz.

 

Zuerst habe ich den GK1 eingestellt. Er stand bei 2 Umdrehungen in der Leistungsstufe und war somit ideal für schnelle JSB-King-Kugeln und die langsameren (schweren) slugs. Die ersten 5 geladenen JSBs trafen auf 12 Meter bereits in einer schönen Gruppe die Zielscheibe. Allerdings zu tief: Also habe ich kurz die übliche Korrektur vorgenommen. Häh?! Niedrigerer Aufschlagpunkt. Anscheinend bedeutete „UP“, dass das Fadenkreuz nach oben ging, also der Aufschlag tief. Okay: Dann eben in die andere Richtung drehen. Gesagt, getan. Wham: Die Kugeln schlagen schön rund um die Mitte ein.

 

Mit so einem Klappschaft ist die Haltung extrem stabil. Auch das Bild im Zielfernrohr war perfekt. Da es relativ nah am Auge liegt, ähnelt die Haltung ein wenig der beim Immersive Scope. Schnell mal auf 25 Meter: Und einfach ungefähr dasselbe Zielbild und derselbe Treffpunkt. Also: Kaum Korrektur nötig.

 

Ab und zu fülle ich sie einfach mit unserer kleinen Carbon-Flasche und Edgun Eazyfill nach. Was für eine Erleichterung das doch ist! Das passt alles gut in die Rangebag.

 

Danach habe ich ausgiebig mit der Manurhin geschossen. Was für ein unglaublich toller Matchrevolver das doch ist! Natürlich Single Action. Also: Klicken, zielen und ein angenehm leichter Abzug. Da die Ohrenschützer über den Mützen saßen, war das Knallgefühl der .38er-Patronen doch noch ein bisschen zu spüren. Danach die PlusP – diese Konstruktion von Manurhin hält einer zehnfachen Belastung problemlos stand. Und dann ist der Knall doch wirklich viel lauter :-).

 

Wie auch immer: Wir machten uns gut gelaunt wieder auf den Heimweg!

 

Huben