Mora 9 mm Sniper mit Pellets

Es war es wieder soweit. Zeit, mit der Mora Sniper 9 mm zu schießen!
Aber: Nicht mit Schnecken wie letztes Mal, sondern diesmal mit Pellets.

Wir hatten die Abdeckung entfernt und den Lauf komplett frei schwebend gemacht. Denn wir wollten mit den JSB 82 Grainern und den AEA 110 Grainern schießen.

Diesmal war es nicht möglich, vorab in der Werkstatt zu messen. Ohne die Schutzhaube mit Schalldämpfer ist die Mora ein wahrer Donnergott und ... Nun ja, das verträgt unsere Nachbarin nicht so gut. Sie ist dann sofort außer Gefecht gesetzt. Und wir legen Wert auf ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn! Also: Wir würden vor Ort auf dem Schießstand mit dem Labradar LX messen.

Als wir ankamen, machten wir uns sofort an die Arbeit: Wir schlossen einen vollen 3-Liter-Behälter an und legten los:
Mit den JSBs erreichten wir sofort 275 m/s. Das scheint oft gut zu sein, aber unsere Erfahrungen mit 9-mm-RAW-Gewehren in 9 mm gingen uns noch durch den Kopf. 222 m/s war dort das große Geheimnis. Je heißer, desto besser gilt sicherlich nicht immer!
Dann probieren wir mal die schweren AEA-Kugeln aus, um die Geschwindigkeiten etwas zu drosseln. Die ähneln stark den .30 Heavy von JSB. Und 110 Grains! Das entspricht in etwa dem Gewicht der SWC-Gussgeschosse, mit denen wir in Shinsung-Gewehren viel Freude hatten. Aber auch die AEAs flogen noch viel zu schnell.

Dann fangen wir damit an, den Reglerdruck zu senken. Und wieder, und wieder und wieder .
Ende der Fahrt: Der Luftvorrat in der Flasche war stark geschrumpft und wir hatten einen AEA-Wert von 228 ms. Die Gruppen wurden langsam kleiner.

Aber: Hier müssen wir noch etwas mehr Zeit investieren. Ach ja, es gibt Schlimmeres, oder?
Das nächste Mal beginnen wir wieder mit einer vollen Flasche und überprüfen genauer, wie tief die Pelletprobe für Pellets tatsächlich stand. Denn: Durch die im Vergleich zu Slugs tieferen Röcke darf (und kann) diese etwas tiefer eingestellt werden.

Außerdem hatten wir noch nicht am Ventilsteuerungsknopf gedreht. Die Geschwindigkeiten waren bereits sehr konstant. Aber: Vielleicht können wir dort noch etwas herausholen. Und auch noch etwas straffere Geschwindigkeiten erzielen.

100 Meter, das bleibt immer eine Herausforderung. Derjenige mit den besten Leistungen hat in der Regel auch die meisten Stunden absolviert.

Auf dem Foto links meine Ergebnisse (Joost) auf 50 Meter mit den AEA-Knöpfen.
Das Foto rechts zeigt Bram auf 100 Metern.

Die JSB 82 Grainer auf 100 m mit 223 m/s. Sehen Sie: Jetzt sind wir auf dem richtigen Weg! Sicher, ein Schuss hat die schöne Gruppe ruiniert. Aber: 3 aufeinander auf 100 Meter, einer knapp daneben und ein Flyer? Das sagt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind!
Wir machen einfach weiter...