Der Huben .30 ist eine logische Weiterentwicklung von Huben. Die k1-Plattform mit ihrem revolutionären Design hat sich in den letzten 10 Jahren voll und ganz bewährt und wurde vollständig perfektioniert.
Dennoch findet man im Internet nicht viel über dieses neue Kaliber.
Deshalb hier mein Bericht.
Erster Eindruck: Wow! Ein handliches Gewehr mit schön großen Öffnungen im Magazin. Das wird ein Vergnügen. Vom Hersteller wurde sie mit JSB .30 44-Grainer-Kugeln getestet. Das ist schön und gut, aber: Die lassen sich meiner Meinung nach einfach nicht gut in das Magazin laden. Man führt die Kugel durch die kleine Ladeklappe aus Kunststoff in den Lauf ein, aber: Das ist ein ziemliches Gewürstele und die Kugel ist ziemlich empfindlich. Das funktioniert nicht gut, also: Habe ich sofort die Premium-Ladeklappe montiert. Musste zwar etwas am Holzschaft feilen. Aber: Schau mal, das funktioniert perfekt.
Das Schießen geht unglaublich leicht von der Hand. Der Abzug ist für eine Halbautomatik wirklich gut. Und da ich gerade so gut in Fahrt war, habe ich in meinem Schützenverein auch eine Dose Knockout .30 aufgemacht.
Jedes Mal 5 Patronen geladen und das Magazin weitergedreht, bis sich die erste der 5 Patronen vor dem Lauf befand. Und natürlich das Gewehr gut waagerecht gehalten, denn: Die Knockout .30 ist vom Durchmesser her einfach zu klein für das Magazin. Hält man den Lauf nach unten, rutscht die Patrone nach unten und stößt gegen den Rand des Laufs. Dann kommt es zu hoffnungslosen Ladehemmungen, und das will man nicht. Man wartet auf eine gut passende, überdimensionierte Patrone.
Beim 100-Meter-Lauf hat der Knockout eine hervorragende Leistung gezeigt. Schau dir mal das Foto an.
Das ist gar nicht so schlecht!
Auf zur zweiten Schießrunde

