Veröffentlicht am 08.11.2024
Mensch! Es war wieder einmal soweit.
In Andel war ein 100-Meter-Wettkampf für Bigbores geplant. Und … das liegt ja zufällig ganz in der Nähe unseres Hauptquartiers.
Um das Team LBC (Joost und Bram) vorzubereiten, haben wir ein Gewehr aus dem Schrank geholt, das mit slugs Ronald (309 HP) eigentlich immer gut funktioniert.
Zweimal geübt, und dann muss es eben gut genug sein.
Natürlich habe ich beim Training ein paar Traumserien geschossen! Aber: Da weiß man ja, dass das im Wettkampf schwierig wird. Dann steigt der Blutdruck ein bisschen und das Herz schlägt schneller.
Eine weitere Schwierigkeit ist natürlich die Konkurrenz durch Gewehre, die erst später entwickelt wurden. Aber dennoch: Mit einem Beaumont – denn darum geht es hier – kann man eigentlich immer noch sehr gut abschneiden. Diese Gewehre liefern stets gute Leistungen, und an einem besonders guten Tag kann man damit sogar den ersten Platz holen.
Nun war es für mich schon eine Weile her, dass ich an einem Wettkampf teilgenommen hatte. Viel Stress, Corona und ein paar körperliche Beschwerden. Sagen wir mal so: Ich habe meine Selbstbeteiligung bei den Behandlungen im Krankenhaus schon aufgebraucht. Und für meinen Sohn Bram: Der allererste Wettkampf überhaupt. Haha, also: Es spielte gar keine Rolle, wie die Konkurrenz abschneiden würde. Es war ein Vater-Sohn-Wettkampf.
Nicht mehr reinigen/schmieren/ölen, denn: Das bringt nur Unglück. Die Köpfe habe ich allerdings in „schwer“, „leichter“, „noch leichter“ und „am leichtesten“ unterteilt.
Am 6. Oktober habe ich den Transit Connect mit Sachen für den Wettkampf vollgestopft. Mann: Dann ist das Feuermachen viel einfacher und das Heben weniger anstrengend. Ich habe sogar noch eine gefüllte Ersatzflasche mitgenommen, denn: Pech kommt nie allein!
Auch viele alte Bekannte, und wir wurden von den Veranstaltern schnell auf Bahn 3 eingeteilt. Das war praktisch, denn so konnten wir in verschiedene Runden eingeteilt werden, ohne dass das Ganze abgebrochen und unterbrochen werden musste… Und: Ziemlich schnell waren wir schon an der Reihe, zu schießen.
Fazit: Wir waren an diesem Tag die treffsichersten Beaumonts, und mein Sohn Bram hat mich mit einem minimalen Vorsprung von nur einem Punkt geschlagen! Zum Glück hatte ich immerhin zwei perfekte Treffer erzielt. Ja, man muss es natürlich irgendwie schönreden, wenn man verliert. Nächstes Mal klappt es dann besser?
Infos für Liebhaber: Beaumont 309 mit grün laminiertem Wood2Stock-Schaft, Atlas H5-Zweibein, Sightron S3 6-24x50, Bascule-Regler, 9-Liter-Carbonflasche, Druck 220 bar, Geschwindigkeit grains 253 Meter/Sekunde. Das Gewehr steht übrigens zum Verkauf! Es stammt von einem Liebhaber mit großem Garten.
Foto von Bram in Aktion: Wilfried


